Die Bienenkönigin

Der Lebenszyklus einer Bienenkönigin beginnt mit dem Schlüpfen aus der Weiselzelle—die eigens für ihre Züchtung angefertigte Wabe. Angefüttert wird die Larve mit einem bestimmten königlichen Gelée und wächst so zu einer Königin. Das ca. 2 cm große Tier hat eine Lebenserwartung von bis zu 7 Jahren. Konträr dem Glauben, dass die Bienenkönigin ihren Stab von bis zu 60.000 als alleinige Herrscherin regiert, handelt ihr Volk durch demokratische Abstimmung.

Kurz nach ihrer Geburt begibt sich die Königin auf Fortpflanzungsflüge. Währenddessen wird sie von 10-20 Drohnen (männlichen Bienen) befruchtete, welche kurz nach der Fortpflanzung sterben. Das Sperma lagert sich in ihrer Spermatheca, dem für diesen Zweck existierende Organ, ab. Während ihres Lebens schüttet die Königin nun immer wieder Eier aus. Befruchtete Eier werden zu Arbeiterinnenbienen, Unbefruchtete zu Drohnen.

Wenn eine Biene zu alt wird und keine Eier mehr produziert, wird diese von den Arbeiterinnenbienen durch zu engen Körperkontakt und daraus entstehender Überhitzung umgebracht und eine neue Königin herangezüchtet.

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