Über mich

Marie Schleef

schloss 2014 ihren Bachelor of Arts in ‚Theater und Performance‘ am Bard College in New York ab. Anschließend studierte sie Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Von 2016-2018 erhielt sie das Deutschlandstipendium.

Während der Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 arbeitete sie als Regieassistentin an der Volksbühne Berlin, darunter bei Susanne Kennedys Women in Trouble und Coming Society. 2017/2018 tanzte sie in Jérôme Bels The Show Must Go On an der Volksbühne Berlin.

Ihre Diplominszenierung Die Fahrt zum Leuchtturm nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf feierte im Oktober 2018 an der Volksbühne Berlin Premiere. Die Inszenierung wurde nach Hamburg zum Körber Studio für Junge Regie 2019 eingeladen. Im Herbst 2019 erschien ihre Lecture Performance There have always been kings AND queens, basierend auf dem schriftlichen Teil ihrer Diplomarbeit über Die Abwesenheit des weiblichen Kanons in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. In der Spielzeit 2020/2021 realisierte sie ihre erste Freie Produktion, die Long Durational Performance NAME HER. Eine Suche nach den Frauen+, in Koproduktion mit dem Ballhaus Ost, dem Kosmos Theater und den Münchner Kammerspielen. Die Performance hatte im September/Oktober 2020 Premiere in Deutschland und in Österreich.

Zusätzlich betreibt sie das Onlineprojekt #womenwhoshouldnotbeforgotten welches sich in Kurztextformaten mit Narrativen obskurer Frauen befasst sowie Kuriositäten rund um feministische Themen aufgreift.

Marie Schleef interessiert sich besonders für Texte von Autorinnen, die bislang kaum oder gar nicht auf deutschsprachigen Bühnen gespielt wurden. Sie lebt in Berlin.

 

Nach oben scrollen