Vivian Maier

Vivian Maiers fotografisches Erbe wäre unbekannt geblieben, wenn sie im hohen Alter ihren Lagerraumzahlungen nachgekommen wäre. So wurden die Inhalte versteigert und dieses unglaubliche (hauptsächlich unentwickelte) Lebenswerk kam zutage.

Details über ihr Leben (1926-2009) sind nur stellenweise bekannt, weshalb die posthume Veröffentlichung der Bilder für einige Kontroversen sorgte. Fakt ist, dass die Fotografin die meisten ihrer Arbeiten nicht im entwickelten Zustand zu Gesicht bekam. Bekannt ist auch, dass sie ihren Lebensunterhalt als Kindermädchen verdiente, stehst in Begleitung ihrer Kamera. Von einem der Kinder wurde sie später als „echte Mary Poppins“ beschrieben.

Ihr Werk konzentriert sich auf die 1950er und 1960er Jahre Erfahrung von Frauen und Kindern, mit besonderem Augenmerk auf die afroamerikanische Sicht, sowie das Leben in Armut. Ich mag vor allem ihre Farbfotografien und Selbstporträts. Dieses hier ist—meiner Meinung nach—ein ganz besonderes Beispiel.

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